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Offenen ostdeutschen Hallenmeisterschaften im TLZ Espenhain - U21

TLZ Espenhain glänzt als Ausrichter der offenen ostdeutschen Hallenmeisterschaften der Altersklasse U21!

Links Siegerin Tessa Johanna Brockmann, rechts 2. Platz Clara-Marie Schön

Links Sieger Piet Steveker, rechts Florian Daffner.

Florian Daffner

Clara-Marie Schön

Der Monat März steht im Sächsischen Tennis Verband (STV) ganz im Zeichen nationaler Meisterschaften und Turniere. Den Auftakt haben die offenen Ostdeutschen Meisterschaften U21 vom 4. März bis 6. März. gemacht. In Kooperation mit dem TLZ Espenhain ist eine weitere Auflage der Ostdeutschen Hallen-Meisterschaften Nachwuchs U21 (HODM U21) am ersten Märzwochenende diesen Jahres über die Bühne gegangen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Prof. Dr. Dierk Scheinert, den Vereinspräsidenten vom Espenhainer Tennisverein, für die finanzielle Unterstützung bei dieser überregionalen Meisterschaft. Der Sächsische Tennis Verband bedankt sich auch beim Oberschiedsrichter Tim Wittig, der gewohnt souverän dieses Event durchführte.

In der Summe ist es nach März 2020 die zweite Austragung einer solchen Veranstaltung in unserem Verband. Die HODM U21 gehört im Turnierkalender zu den bedeutendsten Meisterschaften in diesem Winter. Mit 4.000 € Preisgeld ist es zugleich das hochkarätigste Hallenturnier der Altersklasse U21 in ganz Deutschland. Entsprechend ist auch die Besetzung gewesen. Denn die 40 ausgelosten Teilnehmerinnen und Teilnehmer (16 Damen und 24 Herren) kamen aus zehn Bundesländern, darunter allein 21, die in der aktuellen deutschen Damen- und Herren-Rangliste geführt werden.

Bei der Premieren-Auflage 2020 gelang Emily Welker (TC Blau-Weiß Dresden Blasewitz) ein überlegener Erfolg in der Damen U21-Konkurrenz. Ohne Satzverlust sorgte sie vor zwei Jahren für einen souveränen sächsischen Erfolg. In diesem Winter hielten die Blasewitzerin Clara-Marie Schön und der Leipziger Florian Daffner die sächsische Flagge hoch. Beide Sachsen stürmten durch glatte Zweisatzsiege in das diesjährige Endspiel. Hier verpassten sie dann durch knappe Dreisatz-Niederlagen den Titelgewinn 2022.

Im 16-er Feld der jungen Damen U21 bezwang Clara-Marie zunächst Emma Katarina Forgac (Hamburger Polo Club e.V.) mit 6:2 6:1. Im sächsischen Viertelfinale gegen die Espenhainerin Daria Remetean setzte sie sich ohne Probleme mit 6:2 6:2 durch. In der Runde der letzten Vier wartete die Nummer Zwei der aktuellen Juniorinnen-U14-Rangliste Sonja Zhenikhova vom TK Blau-Gold Steglitz. Diese hatte in drei Sätzen zuvor die an Nummer drei gesetzte Stella Beldiman vom Tennisverband Mittelrhein ausgeschaltet. Aber auch hier ließ Sportfreundin Schön nichts anbrennen und zog durch ein 6:2 6:2 verdient in das Finale ein. Gegen die topgesetzte Tessa Johanna Brockmann (Nummer 76 der Dt. Damen-Rangliste) aus Schleswig-Holstein, zog Clara-Marie am Ende mit 2:6 6:3 6:10 knapp den Kürzeren und holte somit für den Sächsischen Tennis Verband den zweiten Platz. Die dritten Plätze teilten sich die Berlinerin Sofiya Afandieva und Sonja Zhenikhova.

Nachdem der erste Turniertag am Freitag bei den Herren U21 ohne Überraschungen verlief, mussten die Turnierverantwortlichen am Samstagvormittag eine kurzfristige Absage des an drei gesetzten Berliners Lukas Maskow verkraften. In der unteren Tableau-Hälfte schlug auch Florian Daffner vom TCRC Sport Leipzig mit auf. In seinem ersten Turniermatch bekam er es mit dem Kader- und Sportschüler Michael Malkin (TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) zu tun. Ein deutlicher 6:2 6:4 Erfolg stand am Ende für Daffner zu Buche. Er revanchierte sich somit für die erlittene Dreisatzniederlage beim 5. TLZ Winter-Circuit im Februar gegen M. Malkin, welcher auch in Espenhain ausgespielt wurde. Auch im Viertelfinale drehte er dann richtig auf und ließ dem frischgebackenen Hallenmeister der Herren im Tennisverband Berlin-Brandenburg, Michael Agwi, keine Chance (6:2 6:1). Im Halbfinale kam es dann nicht wie erwartet zum Duell mit dem gesetzten Lennart Kleeberg (TV Frohnau), sondern zur Begegnung mit dem Berliner Dennis Wiebe, der sich überraschend deutlich mit 6:4 6:2 gegen Kleeberg durchsetzen konnte. Das Halbfinale gegen Wiebe ist dann ebenfalls eine klare Angelegenheit gewesen. Nach einem 6:1 6:3 Erfolg machte Florian Daffner den Einzug in das Finale perfekt. Hier unterlag er schließlich dem Wuppertaler Piet Steveker. Dieser konnte sowohl sein Match der Vorschlussrunde gegen den topgesetzten Noah Schlagenhauf vom Tennisverband Württemberg in drei Sätzen, als dann auch die Begegnung gegen Florian Daffner, erfolgreich meistern.

Zwei Sachsen schafften auch den Sprung in das Finale der Nebenrunde der Damen- und Herrenkonkurrenz, mussten sich dann aber jeweils ihren Kontrahenten geschlagen geben. Die erst 12-jährige Daria Barsukov (TV Machern Grün-Weiß) verlor ihr Match gegen die Hamburgerin Emma Katarina Forgac mit 2:6 3:6. Der Dresdner Wayne Lohr unterlag hier dem Berliner Tom Just in zwei Sätzen. Damit standen in allen Finalpaarungen der Haupt- und Nebenrunde sächsische Akteure, aber zum Titel reichte es für die Sachsen in dieser Wintersaison nicht.

Quelle: stv-tennis.de
Text: Peter Janosi
Bilder: Maks Yasinski

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